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chamber
Remix
Kerstin de Witt
Gerald Hambitzer
Kerstin de Witt – Csakan
Gerald Hambitzer – Hammerflügel
Andreas Voccia
Andreas Voccia – Live Elektronik, Modular Synthesizer
Die erste Konzerthälfte ist einem ganz besonderen Klang und einer großen Rarität gewidmet. Meist wird die Blockflöte im Zusammenhang mit Alter Musik erwähnt und eingesetzt. In Mittelalter, Renaissance und Barock hat sie ihren Platz. In der Neuen Kammermusik und als Soloinstrument unserer Zeit kann sie mittlerweile eine Fülle an Literatur aufweisen. Doch auch zur Zeit der Klassik und Romantik wurden Blockflöteninstrumente verwendet, meist in Form eines englischen oder französischen Flageolets oder eines sogenannten Wiener Csakans. – In diesem Programm widmen sich die beiden Musiker*Innen dieser speziellen Literatur mit Nachbauten von originalen Instrumenten. Auf dem Programm stehen Werke von Georg Philipp, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Philipp Telemann, Johann Nepomuk Hummel, Ernest Krähmer, und Felix Mendelssohn Bartholdy.
Beide Interpreten Kerstin de Witt und Gerald Hambitzer bereichern das Kölner Kulturleben seit vielen Jahren als renommierte Künstler. Kerstin de Witt unter anderem als Mitglied von Flautando Köln und Professorin an der HfMT und Gerald Hambitzer als Teil von Concerto Köln und als Professor und Leiter der Abteilung Alte Musik an der HFMT.
Andreas Voccia lebt und arbeitet als Musiker in Berlin. Ursprünglich als Jazzgitarrist ausgebildet, widmet er sich heute vor allem dem modularen Synthesizer, um Kompositionsprinzipien der zeitgenössischen klassischen Musik in einer improvisatorischen und interaktiven Umgebung umzusetzen. Neben seiner Arbeit als Solokünstler ist er in mehrere Projekte der Berliner Experimental- und Free-Jazz-Szene eingebunden.
Beeinflusst von Komponisten wie Iannis Xenakis, Gérard Grisey, Francisco Guerrero und Alberto Posadas, arbeitet Andreas kontinuierlich an einer musikalischen Ästhetik, die die komplexen Phänomene der Naturwissenschaften darstellt und hörbar macht. Dabei ist ihm besonders wichtig, in diesen Prozessen eine Poesie zu finden, die das Spannungsverhältnis zwischen Innenwelt und Außenwelt thematisiert.
Programm:
Ernest Krähmer 1795 – 1837
Concert Polonaise Op.5
Felix Mendelssohn Bartholdy 1809 – 1847
aus: “Lieder ohne Worte”
Venetianisches Gondellied, Op. 30 Nr. 6
Carl Philipp Emanuel Bach 1714 - 1788
Fantasia F-Dur, Wq. 59/5
Felix Mendelssohn Bartholdy
Andante espressivo, Op. 19 Nr. 2
Georg Philipp Telemann 1681 – 1767
Fantasie e – moll
Siciliana/Vivace/Allegro
Johann Nepomuk Hummel 1778 – 1837
Sonate Op. 5 Nr. 3
Allegro moderato
Adagio cantabile
Rondo con moto
Pause
Andreas Voccia *1982
Live Remix
Kerstin de Witt begeistert weltweit als Solistin und Mitglied verschiedener Ensembles ihr Publikum. Sie ist seit vielen Jahren Teil des Blockflötenquartetts Flautando Köln. Mit ihrem Schwerpunkt im Bereich der Alten und zeitgenössischen Musik, gibt sie der Blockflöte ein lebendiges und innovatives Profil. In ihrer Praxis „Raum für Hochsensibilität“ begleitet sie darüber hinaus hochsensible Menschen auf ihrem Lebensweg. Seit 2019 ist sie Professorin an der Hochschule für Musik und Tanz, Köln, in den Fächern Blockflöte und Kammermusik.
Gerald Hambitzer ist ständiger Gast bei verschiedenen Rundfunkanstalten und hat inzwischen bei mehr als 40 CD-Produktionen diverser Labels weltweit Anerkennung gewonnen. Als Cembalist war er Gründungsmitglied des Concerto Köln und gründete 2001 das Arcangelo-Trio. Er ist auch bekannt als Interpret auf Clavichord und Hammerklavier. Von 1999-2024 war Gerald Hambitzer Professor an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und leitete das Institut für Alte Musik. Darüber hinaus unterrichtete er die Fächer historische Tasteninstrumente, Generalbasspraxis und Kammermusik.
Andreas Voccia ist neben seiner künstlerischen Tätigkeit auch als Pädagoge und Organisator aktiv. Gemeinsam mit Céline Voccia betreibt er die Musikschule Klangzeit, wo er Gitarre und elektronische Musik unterrichtet. Zudem ist er Mitorganisator der Konzertreihe Untergrün und kuratiert zusammen mit Chris Heenan die TOPO-Reihe in der Berliner Zwitschermaschine.
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